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Trotz großer Armut sehr nett und hilfsbereit
Wir wurden mit einem exellentem Fruchtkoktail begrüßt, das Hotel machte mit der offenen typisch afrikanischen Lobby einen guten Eindruck. Leider gibt es keinen Aufzug und wir wohnten im 4. Stock. Die Zimmer sind schön, mit ausgezeichnetem Seeblick . Man sollte einen Safe mieten, an der Rezeption kann man Moskitonetze verlangen (die wir nicht benötigten), DVD ausleihen, und vieles mehr... Freizeitmöglichkeiten gibt es sehr viele. Man sollte die Safari bei den Beachboys unten am Strand buchen (Mombasa North Tours, nach Elton und Masha fragen) anstatt beim Reiseveranstalter, weil es viel günstiger ist, so lange man zu zähen Preisverhandlungen bereit ist. Wir haben die Safari im Tsavo East gemacht, in der Voi Lodge übernachtet, und waren überwältigt... Man sieht viele Tiere, aber im Tsavo East leider keine Nashörner mehr. Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Freizeitmöglichkeiten:
+ Den Haller Park, auf dem Gelände einer ehemalige Zementfabrik, den ein Schweizer errichtet hat, und wo man eine gute Führung kriegt. Im Park gibt es unterschiedlichste Tiere zu sehen, vom Flusspferd bis zum Riesentausendfüßler.
+ Den Schmetterlingspark, wo man viele bunte Schmetterlinge sehen kann.
+ Den Nakumatt Markt, wo man auch Souvenirs, Nahrungsmittel und sonnstiges gut kaufen kann.
+ Das naheliegende Dorf, in dem fast alle Hotelangestellten wohnen (deshalb am Besten auch mit jemandem aus dem Dorf hingehen, Süßigkeiten mitnehmen und an die Kinder verteilen). Viele Touristen besuchen das Dorf leider nicht, aber für einen Einblick in das unverfälschte Afrika ist dieser Trip ein Muss. Im Dorf gibt es ein Waisenhaus, in dem 72 Kinder ganztägig betreut werden, bevor sie dann abends zum Schlafen zu den Familien im Dorf gehen. Dieses Waisenhaus kann wirklich jede noch so kleine Spende gebrauchen, heiss begehrt sind neben den obligatorschen Bonbons auch Kulis und Schulhefte!
+ Tauchkurs im Indischen Ozean, der allerdings relativ teuer ist.
+ Die "Wattwanderung" bei Ebbe (von den Beachboys Seesafari genannt), man sollte sich unbedingt von einem Einheimischen begleiten lassen, weil man alleine so gut wie kein Tier bemerkt. Zu sehen gibt es garantiert Seeigel, Seespinnen, Anemonenfische, Seegurken, Muränen u.v.m.
+ Eine Segelfahrt mit dem Katamaran, auch am Strand zu buchen. Wir waren mit Captain Sindbad unterwegs, einem sehr gesprächigen, etwa 1,50 großen "Seebär", der seine Sache aber exzellent macht.
Die Leute in Kenia gehen sehr vorsichtig mit den Tieren um, damit auch keinem Tier etwas passiert. Viele Leute kommen nicht mehr nach Kenia, wegen der Panikmache in den Medien bezüglich der Unruhen nach den Wahlen. Glauben sie nicht vorbehaltslos, was im Fernsehn oder Radio gesagt wird! Es wurde alles so schimm dargestellt. Aber die Touristen müssen wieder nach Kenia kommen, denn schließlich leben die meisten von uns!
Das Essen im Hotel ist sehr gut, und die Kellner sehr nett und freundlich. Ein kleines Trinkgeld oder Geschenk kann auch nicht schaden. Der Chefkoch (der aus Nepal kommt) ist sehr nett. Und wenn man ihn fragt gibt er auch gerne gute Rezepte weiter. So wie meiner Frau, die sich auch sein Küche ansehen durfte.
Ich empfehle den Urlaub im Bamburi Beach Hotel, weil es ein schöner Aufenthaltsort am Indischem Ozean, mit glücklichen, netten Leuten ist.
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