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Tsunami-Hilfsprojekt der TUI auf Sri Lanka vollendet / Eröffnung des Dorfes Godigomuwa Yayawatta
Das Tsunami-Hilfsprojekt auf Sri Lanka von Europas führendem Reisekonzern TUI AG ist vollendet. Am 12. Oktober 2006 findet die Eröffnung des Dorfes "Godigomuwa Yayawatta" im Rahmen einer offiziellen Feier im Dorf selbst statt. An der Zeremonie nehmen neben den Dorfbewohnern auch der stellvertretende Minister für Stadtentwicklung Sri Lankas, regionale Regierungsmitglieder sowie Vertreter von Plan International und der TUI AG teil.
Im Mittelpunkt der Hilfe, die zusammen mit der Organisation "Plan International Deutschland e.V." durchgeführt wurde, stand der Wiederaufbau eines durch die Flutkatastrophe zerstörten Dorfes. Insgesamt 1.000 Betroffene der Tsunami-Katastrophe finden in Godigomuwa Yayawatta ein neues Zuhause. Bereits im August waren die ersten Familien eingezogen. Ein Kindergarten und ein Gemeindezentrum sind ebenfalls vorhanden. Der Kindergarten des Dorfes soll rund 600 Kinder auch aus den benachbarten Dörfern, betreuen.
In die Einfamilienhäuser ziehen bedürftige Familien ein, die durch die Flutkatastrophe ihr Hab und Gut sowie teilweise ihre Angehörigen verloren haben. Die Auswahl der Familien wurde von der Regierung Sri Lankas nach Kriterien, die gemeinsam mit verschiedenen Institutionen und NGOs festgelegt wurden, getroffen. Das Dorf weist eine regionaltypische soziale und familienfreundliche Infrastruktur unter anderem mit Schule, Gesundheitsstation, Gemeinschaftseinrichtungen und Spielplatz auf. Darüber hinaus werden die Bewohner bei der Existenzgründung durch fachliche Beratung und Kleinkredite unterstützt. Während der gesamten Planungs- und Bauphase besaßen die Familien ein Mitspracherecht für ihr neues Lebensumfeld.
Info: Nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 hat die TUI AG ein nachhaltiges Hilfsprogramm für die Krisenregion Südasiens verabschiedet. Für den Wiederaufbau des Dorfes in Sri Lanka wurden insgesamt 1,25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. An dem konzernübergreifenden Hilfsprojekt beteiligten sich zahlreiche Tochterunternehmen der TUI AG mit Einzelprojekten oder Spenden. Mit Spendengeldern der Fluggesellschaft Hapagfly wurde beispielsweise ein Krankenhaus finanziert.
Plan International hat in Sri Lanka in der besonders betroffenen Krisenregion bereits erfolgreich Entwicklungsarbeit geleistet. Die Organisation wird von der UNO anerkannt und hat gemeinsam mit UNICEF eine beratende Funktion bei den Vereinten Nationen. Mittlerweile ist Plan International in 15 Industrieländern vertreten; 185 Projektbüros koordinieren die Arbeit der einheimischen Entwicklungsexperten und freiwilligen Helfer vor Ort.
Die Entwicklung des TUI Hilfsprojekts wurde im Internet dokumentiert. Unter www.tui-aid.com finden sich dazu Informationen.
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